Arbeitsprogramm 2011: Tourismusverband Schleswig-Holstein

Arbeitsprogramm des TVSH für das Jahr 2011

Der Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V. (TVSH) wird sich im Jahr 2011 weiter als die tourismuspolitische Interessenvertretung profilieren und als starker Lobbyverband für seine Mitglieder präsentieren. Die Mitgestaltung der Tourismuspolitik zur Förderung der kommunalen und regionalen Tourismusentwicklung in Schleswig-Holstein und die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft gemeinsam mit den Partnern aus Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit werden dabei von zentraler Bedeutung sein. Daneben wird der TVSH als Initiator und Koordinator im Bereich der Produktgestaltung und im Monitoring Akzente für die Weiterentwicklung des touristischen Angebots setzen. Die Umsetzung des Tourismuskonzeptes des Landes gemeinsam mit der Landesregierung und den Partnern auf Landes- und Regionalebene hat einen besonderen Stellenwert, insbesondere die Leitprojekte „Optimierung der touristischen Infrastruktur“ sowie „Optimierung der lokalen Strukturen“.  

1. Profilierung des TVSH als tourismuspolitische Interessenvertretung und Lobbyverband für seine Mitglieder

  • Interessenvertretung der Mitglieder auf Bundes- und Landesebene (Bundes- und Landesregierung, Fraktionen, Parteien, Wirtschaftsverbände und Institutionen, wie z.B. Kommunale Landesverbände, Industrie- und Handelskammern, Gewerkschaften)
    • durch Formulierung verbandspolitischer Ziele, Gespräche, Konzepte, gemeinsame Projekte, Kooperationen, Partnerschaften
    • durch Stellungnahmen zu Gesetzen und Verordnungen
    • durch Mitgliedschaften (Deutscher Tourismusverband DTV, N.I.T.)
    • durch parlamentarische Abende
  • Durchführung des Tourismustages gemeinsam mit IHK, DEHOGA, FH Westküste und TASH
  • Zentrale Mitwirkung bei der Umsetzung der Tourismuskonzeption der Landesregierung
  • Wahrung der tourismuspolitischen Interessen in unterschiedlichen Themenbereichen, z.B.:
    • Tourismusstatistik
    • Förderpolitik Land, Bund, EU
    • Bäderregelung
    • Sommerferienregelung
    • Lärmschutz
    • Windkraft (insbesondere Off-Shore-Planung)
    • Verkehr (Schwerpunkte: nachhaltige Sicherung der Schienenfernverbindungen und Ausbau des Nahverkehrs)
  • Gstgeberkurabgabe
  • Finanzierungsperspektiven im Tourismus Schleswig-Holstein

2. Mitgliederservice

  • Rundschreiben
  • Infoveranstaltungen, Tagungen, Foren zu Spezialthemen
  • Distribution von Informationsmaterial, Broschüren
  • Ansprechpartner zur DTV-Klassifizierung und Zertifizierung, Durchführung von Schulungsveranstaltungen
  • Einzelberatung zu speziellen touristisch relevanten Themen

3. Umsetzung des Tourismuskonzeptes der Landesregierung

  • Mitwirkung im Steuerungskreis zur Strategieüberwachung, Konzeption der weiteren Umsetzung, Ausgestaltung der Leitprojekte und Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes
  • Unterstützung bei der Umsetzung des Leitprojekts „Optimierung der touristischen Infrastruktur“
  • Unterstützung bei der Umsetzung des Leitprojekts „Optimierung der lokalen Strukturen“
  • Mitwirkung beim Leitprojekt „Designkontor“

4. Initiator und Koordinator im Bereich der Produktgestaltung und Monitoring

  • Durchführung des Sparkassen-Tourismusbarometers für Schleswig-Holstein
  • Auswertung und Umsetzung der Ergebnisse aus dem Sparkassen-Tourismusbarometer
  • Durchführung eines Präsentationsworkshops zu den Ergebnissen des Sparkassen-Tourismusbarometers 2011
  • Entwicklung und Durchführung von „web.tour.sh“ gemeinsam mit TASH, IHK, DEHOGA und DiWiSH
  • Entwicklung und Durchführung des Tourismuspreises Schleswig-Holstein mit TASH
  • Koordinierung im Bereich Tourismus und Verkehr
  • Koordinierung Wetterinformationsnetz
  • Aufbau eines Kapazitäts- und Nachfragemonitors (gemeinsam mit dem N.I.T.)

5. Qualitätssicherung und Klassifizierung

  • Umsetzung der DTV-Klassifizierungskriterien
  • Mitwirkung bei der Überarbeitung der DTV-Kriterien
  • Weiterentwicklung und Umsetzung der Ergänzungszertifizierung Rolliplus und Kinderplus
  • i-Marke
  • Aktion Strandtafeln „Gesundes Baden im Meer“

6. Investitionsoffensive im Tourismus

  • Herausgabe eines Kreditleitfadens für die Banken
  • Herausgabe des Service Ratgebers
  • Auslotung von Fördermöglichkeiten für Kommunen und Betriebe

Die Umsetzung des Arbeitsprogramms

 Die Bearbeitung der aufgeführten Themenfelder erfolgt von der Geschäftsstelle gemeinsam mit dem Vorstand. Zur Unterstützung werden Projektgruppen eingerichtet, die zeitlich begrenzt und thematisch abgegrenzt bestimmte Aufgabenfelder bearbeiten und für den Vorstand vorbereiten.

Folgende Projektgruppen bestehen derzeit:

  1. Projektgruppe „Tourismus und Verkehr“
    Dieter Harrsen, Dr. Jörn Klimant
  2. Projektgruppe „Kurabgabe“
    Rainer Balsmeier
  3. Projektgruppe „Klassifizierung“
    Dr. Catrin Homp
  4. Projektgruppe Sparkassen-Tourismusbarometer
    Volker Popp